Hangman – Das Spiel des Mörders von Daniel Cole

Ani


Klappentext zum Buch
In New York wurde ein Toter an der Brooklyn Bridge aufgehängt, das Wort „Köder“ tief in seine Brust geritzt. Das lässt nur einen Schluss zu: Ein Killer kopiert den berühmten Londoner Ragdoll-Fall. Chief Inspector Emily Baxter wird sofort von den US-Ermittlern angefordert.
In den USA ist der Druck der Medien enorm. Als ein zweiter Toter entdeckt wird, diesmal mit dem Wort "Puppe" auf der Brust, dreht die Presse völlig durch und mit ihr die Internet-Communities.

Baxter und ihre Kollegen von FBI und CIA werden zum Spielball des grausamen Mörders – wer kann seinen Irrsinn stoppen? Und wer hält im Hintergrund die Fäden in der Hand?

Meine Meinung zum Buch
Hangman erscheint als Fortsetzung von Ragdoll, welches ich ebenfalls letztes Jahr gelesen hatte. Schon im Ersten Band konnte mich der Autor nicht wirklich überzeugen, aber ich wollte diesem Zweiten eine Chance geben, da der Schluss im Ersten doch vielversprechend war. Hätte ich mal auf mein Bauchgefühl gehört. Auch dieser zweite Band aus der New-Scotland-Yard-Reihe konnte mich wenig überzeugen.

Da hätten wir zum einen eine Ermittlerin, Emily Baxter, die meines Erachtens eigentlich recht wenig ermittelt. Dies übernimmt eher ihr guter Freund Edmunds, der aber mittlerweile in einem ganz anderen Revier ist. Dieser übernimmt auch gleich mal die unangenehme Aufgabe, Emilys neuen Freund auszuspionieren, da sie niemanden vertraut. Auch so ein Zug an ihr, den ich einfach nicht mochte. Sie hält alle auf Abstand, man hat das Gefühl, sie denkt nur an sich und interessiert sich so gar nicht, was die Leute von ihr möchten. Gerade ihr Freund gibt sich so eine Mühe und sie ist einfach nur furchtbar zu ihm.

Dann haben wir noch die Toten. Jede Menge Tote. Eine Unmenge an Toten. Man könnte sagen, Tote pflastern Emily Baxters Wege. Nichts gegen einen guten Thriller, aber das war einfach mal viel zu viel. Immer wieder wurde eine neue Tat aus dem Hut gezaubert, man möge denken, die vielen Toten sollen über die nicht vorhandene Ermittlungsarbeit hinweg täuschen.


Nicht zu vergessen sind die beiden CIA Ermittler in den USA. Auch sie haben so ihre Probleme, und das nicht wenig. Und auch hier muss ich sagen, mir war dies alles zu viel. Rundweg alle Ermittler haben eine schwere Last zu tragen, nicht einen gab es, der mir wirklich sympathisch war, bzw. der irgendwie normal wirkte. Ich hatte das Gefühl, der Autor musste einfach viel in dieses Buch packen. Aber warum? Manchmal ist weniger mehr!

Mein Fazit 
Hier fehlte mir die Spannung, die mit vielen unsympathischen Dingen kaputt gemacht wurde. Und auch wenn dieser Zweite Band wieder mit einem Cliffhanger aufwartet, der mir gefallen hat, ist für mich mit dieser Serie die Reise zu Ende, da mich beide Bücher nicht wirklich überzeugen konnten.





Ullstein Verlag | 02.Januar 2018 | 480 Seiten |
Broschiert 15,00€ | E-Book 9,99€  | ISBN 3548289215

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Liebe Grüße Anett.